Städte und Burgen im Muldental

Alte Ortskerne und Burgen, historische Schlösser und Museen laden zum Besuch ein. Die am Wanderweg gelegenen Städte Nossen, Roßwein, Döbeln und Leisnig beherbergen zahlreiche kulturhistorische Zeugnisse einer langen Vergangenheit und bewegten Geschichte.

Das Tal der Burgen - denkt nicht jeder da zu aller erst an Mosel, Rhein oder Saale. Wenn auch diese Flüsse zahlreich besungen wurden und unserem "Tal der Burgen" das fehlt, so trägt es seinen Namen doch mit vollem Recht. An dem über 100 km langen Muldenlauf von Zwickau bis Bad Düben begegnen wir noch heute zahlreichen Burgen und Schlössern und anderen historischen Schätzen: Da ragt trotzig eine Burg gen Himmel, da steht ein mächtiges Schloss über einer kleinen Stadt und wird umgeben von großzügigen Parkanlagen. Da träumt eine starke Festung inmitten wunderschöner grüner Wälder. Voll Zauber und Stille so manches Gehöft, von hoher Baukunst so manches Gebäude! Um hohe Mauern geistert die Sage.

Burgenromantik mit ganz eigenwilligen Charme und reizvolle Heidelandschaften, wo heute auch Biber wieder ihre Burgen bauen. Adelshäuser und Kirchen aus allen Kunstepochen des letzten Jahrtausends fügen sich vollendet in die reizvolle Landschaft ein. Zudem künden prachtvolle Rathäuser von den glanzvollen Zeiten Sachsens.

Die wuchtigen Mauern der Burg Mildenstein stehen auf steil abfallenden Felsen. Von der Mulde aus ist der Anblick beeindruckend. Seit über 1000 Jahren erhebt sich die Burg über das Tal der Freiberger Mulde. Ihr malerischer Anblick inmitten landschaftlich reizvoller Umgebung, ihre monumentale Architektur mit dem markanten Burgfried und nicht zuletzt die Sammlung des Museums lassen Burg Mildenstein zu einem interessanten, weit über Sachsens Grenzen hinaus beliebtes Ausflugsziel werden. Entdecken Sie dir romanische Kapelle, die Rittersäle und den beeindruckenden Dachboden. Erkunden Sie Ausstellungen zur Burggeschichte, zum mittelalterlichen Strafvollzug und zur Amtsgeschichte, zur sakralen Schnitzkunst aus Leisnig und Umgebung und den Leisniger Riesenstiefel, der vor der Burg im Stiefelmuseum bestaunt werden kann.

Der Wechsel von engen Gassen, weiten Plätzen und geschwungenen Straßen mit höhenmäßig gestaffelten Häusern, Stützmauern, Treppenanlagen und Heisten prägen den Charakter der Altstadt Leisnig. Obwohl zwei Weltkriege und 40 Jahre bauliche Vernachlässigung ihre Spuren an der Altbausubstanz hinterlassen haben, sind die bedeutenden städtebaulichen Strukturen durch umfangreiche Renovierungsarbeiten mit besonderen Augenmerk auf Denkmalpflege für mittelalterliche Städte neu entstanden. Erleben Sie, wie eine Kleinstadt im "goldenen Dreieck von Sachsen" in neuer Schönheit erstrahlt.

Das Schloss Podelwitz aus dem frühen 16. Jahrhundert ist eins der wenigen in Deutschland erhaltenen Wasserschlösser im Stile der Renaissance. Heute beherbergt es eine Heimatstube, in der historische Spielzeuge, Puppen, Haushaltgeräte sowie Dokumente der DDR- und Postgeschichte gezeigt werden. Des Weiteren sind Colditzer Steingut, Schlösser und Beschläge zu sehen. Gezeigt werden auch Dokumente aus dem Gefangenenlager auf dem Schloss Colditz. Ein hauseigener Anlegesteg an der unmittelbar vorbeiführenden Freiberger Mulde, die sich wenige Kilometer weiter mit der Zwickauer Mulde zur Mulde vereint, ist ein guter Ausgangspunkt für Wasserwanderer.
Der nahegelegene Tümmlitzwald lädt zu ausgedehnten Wanderungen ein.

 

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