Wandern und Radfahren im Muldental

Auch für Fahrradfreunde bietet Klosterbuch hervorragende Möglichkeiten. Ob durch Wälder, über Felder und Wiesen oder einfach an der Mulde entlang, es gibt viel zu sehen und zu entdecken. Der Muldental-Radwanderweg ist kein künstlich angelegter Radweg. Er verläuft auf wenig befahrenen öffentlichen Straßen. Zum Teil werden auch Wanderwege genutzt. Am Muldentalweg erleben Sie 1000 Jahre Geschichte an 100 Flusskilometern.

Rund um Klosterbuch finden Sie auch wunderschöne Wanderwege, wie zum Beispiel den Riedelsteig. In den umliegenden Dörfern sind drei historische Kostbarkeiten zu finden. Im Dörfchen Nauhain steht auf einem Sandberg, versteckt hinter hohen Bäumen die Georgenkapelle. Nach mehreren Umbauten hat die Feld- und Wallfahrtskirche nun seit 1500 ihr heutiges Aussehen.
An der Biegung der Freiberger Mulde liegt im gleichnamigen Ortsteil Leisnigs das Kloster Buch. Vor über 800 Jahren begannen Zisterzienser-Mönche die von Einfachheit und Funktionalität geprägte Anlage zu errichten.
In Wendishain befindet sich auf einer kleinen Anhöhe, umgeben vom Gemeindefriedhof die kleine Kirche von schlichter Schönheit. Ihren Ursprung hat die mehrmals umgebaute Kirche im 13. Jahrhundert. In ihr kann man einen geschnitzten Altar mit 2 Seitenflügeln bewundern, auf goldfarben Hintergrund sind Maria mit dem toten Jesus abgebildet, neben Ihnen Katharina und Barbara.

In der Nähe von Klosterbuch, an der Gemarkungsgrenze zwischen Wendishain und Westewitzflussaufwärts, bei dem Ort Westewitz, steht ein einzigartiges Hochwehr. Es ist 1923-1925 erbaut worden und mit einer Spannweite von 53 m, 40m über der Mulde das größte überdachte Hochwehr Europas. Das Stauwerk wurde 1993 komplett saniert. Als Staustufe für das in der Nähe befindliche Wasserkraftwerk bildet diese einen interessanten Kontrast und Anziehungspunkt in der waldreichen, landschaftlich reizvollen Gegend. Es staut die Mulde drei km flussaufwärts und hat eine regulierende Wirkung beim Hochwasserschutz.
Es gibt noch weitere zahlreiche markierte Wanderwege, zum Beispiel zum Spitzstein oder Staupenberg, wo sich Reste einer frühmittelalterlichen Wallanlage befinden oder wandern Sie doch mit „Luther auf den Lutherwegen“.



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